KMU setzen auf alternative Finanzierungsformen

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern hat Pactum die Finanzierung von Schweizer KMU untersucht. Die Studie «Alternative KMU-Finanzierung» vergleicht Daten aus den Jahren 2016 und 2021 und stützt sich auf Informationen von 2’700 Unternehmen. Die Daten wurden im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO erhoben.

Der Fokus der Fragestellung liegt auf alternativen Finanzierungsinstrumenten. Dabei geht es um hohe Beträge: Das Volumen von alternativen Finanzierungen beträgt rund CHF 300 Milliarden: Das ist fast die Hälfte des gesamten Fremdkapitals von Schweizer KMU.

In den letzten Jahren haben deutlich mehr KMU in der Schweiz auf eine Fremdfinanzierung zurückgegriffen als vor fünf Jahren, und dies auch ohne Berücksichtigung der Covid-19-Kredite. Während 2016 noch zwei von drei KMU ausschliesslich eigenfinanziert waren, sank dieser Anteil auf 45 Prozent im Jahr 2021.

Dabei nutzen Unternehmen mit positiven Wachstumsaussichten deutlich häufiger eine alternative Finanzierung als solche mit negativen oder stagnierendem Ausblick. Die Hochschule Luzern kommt zum Schluss, dass alternative Finanzierungsinstrumente künftig weiter an Bedeutung gewinnen.

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